Berufsbild Künstler*in: Alexandra Kahl

Berufsbild Künstler*in: Alexandra Kahl

19. November 2026
18:30
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Zu Gast ist Alexandra Kahl

Alexandra Kahl (*1983, Bochum) erforscht in ihrer künstlerischen Praxis Ästhetiken des Alltags und der Popkultur ebenso wie architektonische Phänomene, die sie dekonstruiert, überlagert, verzerrt und neu zusammensetzt. Ihre Arbeiten entstehen in vielfältigen Medien – von raumfüllenden Installationen über Plakate und Fahnen bis hin zu Videoarbeiten und Publikationen. Kahl arbeitet sowohl als Solokünstlerin als auch regelmäßig in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler Jan Weiler an kollaborativen Projekten.
Zuletzt war sie im Zuge des Schindler-Stipendiums in Los Angeles (2026). Sowie 2023 im Forum Austriaco di Cultura (OÖ AIR Residency) in Rom.

Alexandra Kahl studierte Bildhauerei-Transmedialer Raum bei Ali Janka und Tobias Urban, sowie Textil.Kunst.Design (Gilbert Bretterbauer) an der Kunstuniversität Linz.

 

Ein Kreis mit Einkaufswagen aus Supermärkten

Alexandra Kahl

Berufsbild Künstler*in: Michaela Putz

Berufsbild Künstler*in: Michaela Putz

10. Juni 2026
17:45 – 19:45
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Michaela Putz ist eine in Wien lebende Künstlerin, deren medienübergreifende Praxis sich mit der Beziehung zwischen Bild, Erinnerung, Natur und Technologie beschäftigt. Ihre Arbeiten wurden in national und international in Ausstellungen, Screenings und Festivals gezeigt – u. a. Im Kunst Haus Wien, Tricky Women Festival 2025, Vienna Collectors Club, Bildraum 01, Kunstverein Eisenstadt, Fotogalerie Wien und Ars Electronica Festival (AT). 
Michaela Putz studierte an der Kunstschule Wien und der Universität für angewandte Kunst Wien. 
Sie erhielt das Start-Stipendium des BMKÖS (2019), den Jahrespreis für Bildende Kunst Burgenland (2018) und das Auslandsatelier-Stipendium Shanghai (2024).

 

Berufsbild Künstler*in: Nicolas Brault

Berufsbild Künstler*in: Nicolas Brault

2. Juni 2026
17:45 – 19:45
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Zu Gast ist Nicolas Brault
Der mehrfach ausgezeichnete Animationsfilmemacher und Associate Professor Nicolas Brault ist Direktor der École d’art an der Université Laval in Québec City, Kanada. Im Jahr 2000 gewann er den Wettbewerb „Cinéaste recherché(e)“ des NFB, was zu „Antagonia“ (2002) führte, das bei CINANIMA ausgezeichnet wurde. Anschließend beschäftigte er sich mit der Inuit-Kultur in Islet (2003), mit afrikanischen mündlichen „Traditionen in Hungu“ (2008) sowie mit „The Circus“ (2011), das für den César Award als bester Animationsfilm nominiert wurde. Seit 2012 entwickelt er eine Reihe von kurzen, nicht-narrativen Filmen rund um den menschlichen Körper. „Foreign Bodies“ (2013) gewann den Off-Limits Award in „Annecy, und Squame“ (2015) erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Preis für den besten Experimentalfilm bei „MONSTRA“ (2017). „Mémoire entropique“ wurde beim Animafest Zagreb (2024) mit dem Golden Zagreb Award ausgezeichnet sowie beim Vienna Shorts (2025) mit dem Jury Award für herausragende künstlerische Leistung. Derzeit entwickelt er eine neue Reihe, die sich um das Motiv des Sturms zentriert.

Berufsbild Künstler*in: Sami Anjouri

Berufsbild Künstler*in: Sami Anjouri

27. Mai 2026
17:45 – 19:45
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Meine künstlerische Praxis kreist um die Verbindung zwischen innerer und äußerer Realität. Ich erforsche psychologische Dimensionen, Glaubenssysteme und das Unbewusste und hinterfrage, wie Erinnerungen und innere Bilder geformt und wahrgenommen werden. Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und landschaftlichen Assoziationen, sie entstehen in einem Dialog zwischen Kontrolle und Zufall, in dem Farbschichten, Strukturen und Transparenten neue Räume schaffen. In diesen Bildwelten suche ich nach einer Balance zwischen Vertrautem und Unbekanntem, zwischen Tiefe und Oberfläche – als visuelle Reflexion über Erinnerung, Wahrnehmung und die Fragilität unserer Existenz.

Ich bin in Homs, Syrien 1980 geboren. Aufgewachsen in DamasKus und lebe seit 2006 in Wien Österreich.
2003 habe ich mein Studium der Bildhauerei in der Faculty of fine arts Damakus abgeschlossen.
2011 habe ich mein Diplomstudium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, Meisterklasse Prof. Gunter Damisch, Grafik und druckgrafische Techniken, abgeschlossen.

Foto ©Franzi Kreis

Berufsbild Künstler*in: Jeremias Altmann

Berufsbild Künstler*in: Jeremias Altmann

Mittwoch 6. Mai 18:30
17:45 – 19:45
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Jeremias Altmann absolvierte die kunstschule.wien und studierte Grafik und Druckgrafik an der Universität für Angewandte Kunst. Seither arbeitet er vorrangig in den Techniken Graphik und Malerei. Regelmäßige Ausflüge in Skulptur, Installation und Kurzfilm ergänzen seine stetig wachsenden Bilderwelten. Die drei Hauptthemen seiner Arbeit tragen die Serien-Titel YOUNG PROPHECIES: Die Re:Interpretation seiner eigenen Kinderzeichnungen / MACHINES: Ein grafischer Abgesang auf das mechanische Zeitalter hinter den Fassaden der Technik und Industrie / ALL EARS: Ohren-Öl-Porträts von Freund*innen, Bekannten und Kolleg*innen aus der Kunst- und Kulturszene. Jeremias Altmann lebt und arbeitet in Wien.

Ausstellungspraxis: Saatchi Gallery / London, Österreich, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Serbien, Indien, Kanada und China.

Jeremias Altmann, Foto by Mahir Jahmal

Berufsbild Künstler*in: Martina Gimplinger und Bahar Zamani

Berufsbild Künstler*in: Martina Gimplinger und Bahar Zamani

30.4.2026
17:45-19:45 Uhr
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Martina Gimplinger und Bahar Zamani

sind promovierte Kulturwissenschaftlerinnen, die inspiriert von ihren Forschungsperspektiven Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und archivarischer Praxis entwickeln. Martina Gimplinger interessiert sich für einen affektiven Archivzugang im Kontext verdrängter österreichischer Gewaltgeschichte. Bahar Zamani erforscht das Anerkennen von subtilen, spirituellen Formen des Widerstands durch eine Kritik an einem westlich-zentrierten Verständnis von Aktivismus und Subjektivierungsprozessen. Aktuell führen sie das künstlerisch-wissenschaftliche Projekt Archiv des Zuhörens durch, das auf intimen Begegnungen mit Menschen basiert, die in und um den Sandleitenhof leben. Sie hören zu und versuchen, beim Zuhören nicht moralisch über das Gehörte zu urteilen. Ein solches Zuhören beinhaltet das Aushalten verschiedener, widersprüchlicher und auch unbehaglicher Standpunkte und das Scheitern des Versuchs, nicht zu urteilen. Dies bildet den Ausgangspunkt für ein Erforschen der Kraft des Zuhörens als lebendige Form des Erinnerns.

Archiv des Zuhörens entsteht im Rahmen des Stadt-Wien-Calls „Geschichte(n) Wiens: Zeitgemäße Formen des Erinnerns. Eine Initiative der Stadt Wien zum Republikjubiläumsjahr 2025 (1945/55/95). In Erinnerung an Heidemarie Uhl“.