Freifläche Vitrinen: Leikam und Mehmedović

Freifläche Vitrinen: Leikam und Mehmedović

Im November 2024 ist der belebte Platz vor der Kunstapotheke mit empfindlichen Keramiken bereichert. Es sind zum einen die zarten und stillen Vasen und Platten von Verena Leikam mit zeichnerischen Duktus und die farbkräftigeren expressiven kleinen Objekte von Adriana Mehmedović.

Adriana Mehmedović (Keramikobjekte)

Ihre Kunst untersucht menschliche Erfahrungen wie Trauma und Schmerz, hinterfragt egozentrische Denkweisen und ermutigt zu Empathie und Reflexion über das Gleichgewicht zwischen Selbstsucht und Altruismus. Mit ihren Werken möchte sie zur Selbstreflexion und Empathie anregen und ein tieferes Verständnis für unser Dasein in diesem komplexen Geflecht aus Selbst und Gesellschaft fördern.

Adriana Mehmedović besucht die Kunstschule Wien seit 2021 und studiert in den Werkstätten „Animation und Experimentalfilm“ und „Keramik“.

Verena Leikam (Keramikobjekte und Druckgrafiken)

Ihre Arbeit wird angetrieben von einer tiefen spielerischen Neugierde. Für sie ist die Kunst eine Leidenschaft und ein Ort des inneren Zuhause-Seins, unabhängig von äußeren Gegebenheiten. Ihr Schaffen ist geprägt von der Freude am Erkunden und Erforschen von Materialien, dem haptischen Erlebnis und dem Prozess, Ideen aus dem Kopf in die physische Realität zu übersetzen. Durch den Einsatz neuer Techniken, das Hinterfragen etablierter Muster findet sie Inspiration und Ausdruck in ihrer Arbeit.

Verena Leikam ist seit 2020 mit Unterbrechungen Studierende der Kunstschule Wien in den Fächern „Keramik“ und „Druckgrafik“.

Zwischen Traum und Wirklichkeit

Zwischen Traum und Wirklichkeit

Zwischen Traum und Wirklichkeit:
Ausstellung „ONEIROI“ von Verena Leikam im Kulturzentrum im Amerlinghaus

Am vergangenen Wochenende (13.-15.10.2023) öffnete das Amerlinghaus seine Tore für eine ganz besondere künstlerische Reise.

Verena Leikam, Studierende an der Kunstschule Wien (Keramik und Druckgrafik), lud zur Eröffnung ihrer dreitägigen Ausstellung. Ein Abend, der nicht nur die Vielfalt des Kulturzentrums Spittelberg im Amerlinghaus zelebrierte, sondern auch Einblick in eine faszinierende Welt zwischen Traum und Wirklichkeit gewährte.
Verena Leikam, die ihre Werke unter dem Titel „Oneiroi“ präsentierte, entführte die Besucher in die faszinierende Sphäre der griechischen Mythologie. Die Oneiroi, die tausend Söhne des Schlafgottes Hypnos, dienten als Inspirationsquelle für Leikams künstlerische Schöpfungen. In einer sehr persönlichen Rede erklärte sie die Bedeutung des Titels und wie ihre Ideen oft aus dem Reich der Träume und des Halbschlafs entspringen.

Das Amerlinghaus, ein bedeutendes Kulturzentrum in Wien, war der ideale Ort für Leikams Ausstellung.
Leikams Arbeiten, von Keramik über Druckgrafiken bis hin zu Skulpturen, spiegeln ihre Begeisterungsfähigkeit, Sprunghaftigkeit und ihre Neugierde wider. Ihr Fokus liegt stets auf der Erkundung des Unbekannten, getrieben von einem leidenschaftlichen Interesse an neuen Horizonten. Die Künstlerin lud die Betrachter ein, sich auf eine Gedankenreise durch ihre Traumwelt zu begeben. Durch verschiedene Medien vermittelte sie die Vielfalt ihrer Ideen und Gedanken. Dabei steht nicht nur die visuelle Wahrnehmung im Vordergrund, sondern auch die Auseinandersetzung mit Gefühlen und Assoziationen zu den Werken.

In der einzigartigen Atmosphäre des Amerlinghauses entfaltete Verena Leikams dreitägige Ausstellung ‚Oneiroi‘ eine faszinierende Reise durch eine Welt voller kreativer Entdeckungen. Möge diese inspirierende Ausstellung nicht nur in den Räumen des Kulturzentrums Spittelberg nachklingen, sondern auch in den Gedanken und Träumen der zahlreichen Besucher weiterleben.