Hinsehen – Wegsehen

Hinsehen-Wegsehen

Alle mal Herschauen! Unsere Augen sind neugierig und huschen von Bild zu Bild. Formen und Farben aller Art sorgen dafür, dass unser täglicher Blick herausgefordert wird. Heutzutage geschieht dies beinah unablässig und immer ausgefallenere, buntere oder heftigere Eindrücke schieben sich uns durch die Medien vor Auge. Da ist man schon mal versucht wegzusehen, um dem Sehorgan auch eine Verschnaufpause zu gönnen.

Das Auge selbst ist schließlich ein faszinierender Körperteil. Es erlaubt enorm vielen Dingen Eingang in unser Inneres und gibt gleichzeitig unser Innenleben nach Außen zurück. Es ist ein Kontakter, der derart vielseitig und facettiert ist, dass wir ihm diesen Monat unsere Vitrine als Podest widmen.

Zu sehen sind Werke von Anja Ebertz, Barbara Lapsys, Christoph Uiberacker, Clara Koch, Johannes Doppler und Othmar Kraft.

RGB trifft Farbenmeer

RGB trifft Farbenmeer

Ines Kaufmann

Die erste Glasvitrine -„RGB-Welt“— präsentiert Werke die hauptsächlich aus den Grundfarben Rot-Geld-Blau bestehen und so eine Werkschau darlegen soll, die diese Farben in verschiedenen Kompositionen veranschaulicht – inspiriert durch die niederländische Stilrichtung „De Stijl“, die sich auf geometrisch- abstrakte Darstellungsformen spezialisierten und sich auf die Funktionalität und den Purismus beschränkten, um somit eine völlig neue abstrakte Formsprache zu erarbeiten.
Als Kontrast zu den RGB-Werken finden sich in der zweiten Glasvitrine bunte, farbenfrohe Werke ein, die Ines Kaufmann’s Stil und auch Persönlichkeit widerspiegeln soll- zum Thema „Farbenmeer“.  Eine Spannung soll zwischen diesen zwei „Welten“ entstehen und eine ganz neue Wirkungsperspektive ermöglichen.

n.

Schau Genau!

Schau Genau!

Julia Bugram

Mit der Ausstellung Schau Genau! fordert Julia Bugram die Betrachter ihrer Werke dazu auf sich einen Moment Zeit zu nehmen und sich auf das Gezeigte einzulassen. Die feinen Zeichnungen und Druckgrafiken zeigen alltägliche Dinge. Einige davon sind deutlich zu erkennen, andere werden wiederum abstrakter dargestellt. An Haltestellen wird oftmals unerwünscht viel Zeit verbracht. Die Ausstellung baut ein Spannungsverhältnis zwischen Gezeigtem und Imaginärem auf. Dies geschieht in der Hoffnung die ungeliebte Wartezeit zu verkürzen und den Besucher*innen einen Einblick in andere Sichtweisen zu ermöglichen.