Berufsbild Künstler*in: Sami Anjouri

Berufsbild Künstler*in: Sami Anjouri

27. Mai 2026
17:45 – 19:45
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Meine künstlerische Praxis kreist um die Verbindung zwischen innerer und äußerer Realität. Ich erforsche psychologische Dimensionen, Glaubenssysteme und das Unbewusste und hinterfrage, wie Erinnerungen und innere Bilder geformt und wahrgenommen werden. Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und landschaftlichen Assoziationen, sie entstehen in einem Dialog zwischen Kontrolle und Zufall, in dem Farbschichten, Strukturen und Transparenten neue Räume schaffen. In diesen Bildwelten suche ich nach einer Balance zwischen Vertrautem und Unbekanntem, zwischen Tiefe und Oberfläche – als visuelle Reflexion über Erinnerung, Wahrnehmung und die Fragilität unserer Existenz.

Ich bin in Homs, Syrien 1980 geboren. Aufgewachsen in DamasKus und lebe seit 2006 in Wien Österreich.
2003 habe ich mein Studium der Bildhauerei in der Faculty of fine arts Damakus abgeschlossen.
2011 habe ich mein Diplomstudium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, Meisterklasse Prof. Gunter Damisch, Grafik und druckgrafische Techniken, abgeschlossen.

Foto ©Franzi Kreis

Verwegen. Mutig. Radikal. Filmscreening

Verwegen. Mutig. Radikal. Filmscreening

Verwegen. Mutig. Radikal.
Künstlerinnen der Feministischen Avantgarde

Mit radikalen Performances, Foto- und Videoinszenierungen machten Frau weltweit in den 1970ern auf ihre Rollen in den patriarchalen Machtverhältnissen aufmerksam.

Zunächst verschmäht von der männlich dominierten Kunstszene sind sie heute für uns ein Meilenstein in der Geschichte künstlerischer Emanzipation.

Wie konnten die Künstlerinnen Diskriminierung und Kränkung überstehen? Woher nahmen sie die Kraft weiterzumachen?

Die Dokumentation von Susanne Riegler geht diesen Fragen nach.

Filmscreening und anschließendes Gespräch mit Susanne Riegler und Margot Pilz findet am 01.06.2026 von 19:00 – 21:00 in den SOHO Studios Liebknechtgasse 32 statt.
Moderation: Anne Katrin Feßler

freier Eintritt, Anmeldung erbeten

Margot Pilz © Susanne Riegler, Foto Website SOHO

Das war der TTOT / tolle tag der offenen tür

Das war der TTOT / tolle tag der offenen tür

Der Tag der offenen Tür an der Kunstschule Wien am Freitag, den 17. April, war ein voller Erfolg.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die vielfältigen Workshops aktiv auszuprobieren. Von Bildhauerei, Druckgrafik und Malerei über Comic und Film bis hin zu Keramik, Design und Raum und Grafikdesign.

Neben spannenden Einblicken in die künstlerische Arbeit konnten Interessierte auch die Räumlichkeiten erkunden und sich umfassend über das Angebot der Kunstschule informieren.

Die positive Stimmung, das große Interesse und die kreative Energie machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis.

Berufsbild Künstler*in: Jeremias Altmann

Berufsbild Künstler*in: Jeremias Altmann

Mittwoch 6. Mai 18:30
17:45 – 19:45
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Jeremias Altmann absolvierte die kunstschule.wien und studierte Grafik und Druckgrafik an der Universität für Angewandte Kunst. Seither arbeitet er vorrangig in den Techniken Graphik und Malerei. Regelmäßige Ausflüge in Skulptur, Installation und Kurzfilm ergänzen seine stetig wachsenden Bilderwelten. Die drei Hauptthemen seiner Arbeit tragen die Serien-Titel YOUNG PROPHECIES: Die Re:Interpretation seiner eigenen Kinderzeichnungen / MACHINES: Ein grafischer Abgesang auf das mechanische Zeitalter hinter den Fassaden der Technik und Industrie / ALL EARS: Ohren-Öl-Porträts von Freund*innen, Bekannten und Kolleg*innen aus der Kunst- und Kulturszene. Jeremias Altmann lebt und arbeitet in Wien.

Ausstellungspraxis: Saatchi Gallery / London, Österreich, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Serbien, Indien, Kanada und China.

Jeremias Altmann, Foto by Mahir Jahmal

Kaufhaus Kunsthaus

Kaufhaus Kunsthaus

Gruppenausstellung „KaufhausKunsthaus

Zwei Lehrende und ehemalige Schüler*innen der Kunstschule Wien stellen am 2.+3.5.2026 in der ehemaligen Greißlerei der Familie Schuch in Großriedenthal 95, 3471 Großriedenthal künstlerischen Arbeiten aus.

Gleichzeitig ist auch der Wagramer Weinfrühling, ein guter Anlass zu einem Ausflug ins schöne Weinviertel.

Samstag, den 2.5.2026
von 14:00 bis 20:00 Uhr
16:00 Uhr Eröffnungsrede von Christian BAZANT-HEGEMARK

Sonntag, den 3.5.2026
von 10:00 bis 18:00 Uhr
Kreativworkshop mit Verena Leikam von 14:00 Uhr und 16:00 Uhr

Um Anmeldung wird ersucht: verena23456789@gmail.com

KaufhausKunsthaus
Großriedenthal 95 in 3471 Großriedenthal im Weinviertel, Niederösterreich

Es stellen aus:

Christian BAZANT-HEGEMARK

Anna HAUER

Verena LEIKAM

Barbara OBERHOFER

Tom PHELAN

Dana PROETSCH

Miriam RENNER

Matthias SCHUCH

 

Die Künstler:innen greifen ortsbezogene Themen auf, die mit dem Weinviertel, aber auch mit der ehemaligen Greißlerei in Verbindung stehen. Sie zeigen künstlerische Positionen aus den Bereichen Malerei, Druckgrafik, Installation und Keramik, welche mit der Region bzw. mit der ursprünglichen Nutzung des Gebäudes als Nahversorger in Bezug stehen. Durch diese temporäre Leerstandsbespielung soll die ehemalige Greißlerei auch genutzt werden, um den Austausch der Bevölkerung und ein niederschwelliges Zusammenkommen zu fördern.

Berufsbild Künstler*in: Martina Gimplinger und Bahar Zamani

Berufsbild Künstler*in: Martina Gimplinger und Bahar Zamani

30.4.2026
17:45-19:45 Uhr
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Martina Gimplinger und Bahar Zamani

sind promovierte Kulturwissenschaftlerinnen, die inspiriert von ihren Forschungsperspektiven Projekte an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und archivarischer Praxis entwickeln. Martina Gimplinger interessiert sich für einen affektiven Archivzugang im Kontext verdrängter österreichischer Gewaltgeschichte. Bahar Zamani erforscht das Anerkennen von subtilen, spirituellen Formen des Widerstands durch eine Kritik an einem westlich-zentrierten Verständnis von Aktivismus und Subjektivierungsprozessen. Aktuell führen sie das künstlerisch-wissenschaftliche Projekt Archiv des Zuhörens durch, das auf intimen Begegnungen mit Menschen basiert, die in und um den Sandleitenhof leben. Sie hören zu und versuchen, beim Zuhören nicht moralisch über das Gehörte zu urteilen. Ein solches Zuhören beinhaltet das Aushalten verschiedener, widersprüchlicher und auch unbehaglicher Standpunkte und das Scheitern des Versuchs, nicht zu urteilen. Dies bildet den Ausgangspunkt für ein Erforschen der Kraft des Zuhörens als lebendige Form des Erinnerns.

Archiv des Zuhörens entsteht im Rahmen des Stadt-Wien-Calls „Geschichte(n) Wiens: Zeitgemäße Formen des Erinnerns. Eine Initiative der Stadt Wien zum Republikjubiläumsjahr 2025 (1945/55/95). In Erinnerung an Heidemarie Uhl“.