Vortrag Arbeiterkammer

Vortrag Arbeiterkammer

Vortrag der Arbeiterkammer Wien 
Christian Pichler & Mara Verlic

Zeit: Dienstag 3.3. 9:30-11:30
Ort: Altes Kino
 
Im Rahmen des geplanten Kooperationsprojekts mit der AK Wien zum Thema Gemeindebau.

Der Vortrag beleuchtet den Wiener Wohnungsmarkt zwischen historischer Errungenschaft und aktuellem Druck: von den Anfängen des Gemeindebaus im Roten Wien (Siedlerbewegung, Superblocks) bis zu heutigen Marktdynamiken, Preisen, Zugänglichkeit und Leistbarkeit.

Thematisiert werden zudem aktuelle Instrumente des sozialen Wohnbaus – „Gemeindebau neu“, Widmungskategorie, Wiener Wohnticket – und ihre Bedeutung für Verteilungsgerechtigkeit und Teilhabe.

Tag der offenen Tür 17. April

Tag der offenen Tür 17. April

offen.kunst.mitmachen.ausbildung.

kunstschule.wien x SOHO STUDIOS

TAG DER OFFENEN TÜR

mit Ausstellungen, Mitmachformaten und Café

Werkstätte Bildhauerei
Foto kunstschule.wien

Unterrichtssituation Werkstätte

Unterrichtssituation Werkstätte
Foto Henrike Fuhrberg

Freitag 17. April 2026, 13 – 20 Uhr
Freie Teilnahme. Keine Anmeldung erforderlich.

1160 Wien, Sandleitenhof, Liebknechtgasse 30 und 32
1160 Wien, Rosenacker 14

Erreichbarkeit:
Straßenbahn Linie 2 | 10 Station Liebknechtgasse

Im Ottakringer Sandleitenhof öffnen kunstschule.wien und SOHO STUDIOS ihre Räume: Kunstapotheke, Altes Kino, Keramikwerkstatt, Freiraum, Kunstlabor und Ateliers.

Die Verbindung der kunstschule.wien mit dem Kulturankerzentrum SOHO STUDIOS ist mehr als eine räumliche Kooperation – sie ist eine kulturpolitische Entscheidung. Beide Institutionen sind im historischen Sandleitenhof verortet, dem größten Gemeindebau des Roten Wien. Diese Setzung ist bewusst gewählt.

Werkstätte Malerei 2026
Foto Henrike Fuhrberg

Werkstätte Malerei 2026
Foto Henrike Fuhrberg

 

kunstschule.wien & SOHO STUDIOS

Die kunstschule.wien wurde 1947 von der Künstlerin und Pädagogin Gerda Matejka-Felden als Alternative zu elitären Kunst-Ausbildungsstrukturen gegründet. Fragen von Zugang, Teilhabe und Chancengerechtigkeit sind seit ihrer Gründung konstitutiv. Die Verortung im Gemeindebau knüpft an diese Haltung an: Kunstproduktion und Ausbildung finden nicht abgeschirmt, sondern in einem sozialen Gefüge statt.

Die unmittelbare Nähe zu den SOHO STUDIOS, einem offenen Ort für Kunst, Kultur und sozialem Austausch, verstärkt diesen Anspruch.

Hier erleben auch die Studierenden Kunst- und Kulturveranstaltungen in ihrer Entstehung, Durchführung und öffentlichen Präsentation.

Ausbildung, künstlerische Praxis und Öffentlichkeit greifen hier ineinander – nicht als Zusatz, sondern als strukturelles Prinzip. Das macht den Sandleitenhof zu einem lebendigen Ort.

Diplomausstellung 2025
Projekt von Surya Resch
Foto Matthias Weiss

Diplomausstellung 2025
Projekt von Surya Resch
Foto Matthias Weiss

PROGRAMM

17 Uhr & 19 Uhr
kunstschule.wien und SOHO STUDIOS führen durchs Haus und zur Keramikwerkstatt

Treffpunkt: Liebknechtgasse 30 unter den Arkaden


14 Uhr & 16 Uhr & 18 Uhr

Andrea Pesendorfer – neue Direktorin der kunstschule.wien – informiert über Profil, Geschichte, Aufnahmeverfahren und Unterrichtsabläufe der kunstschule.wien.

Treffpunkt: „Salon Café“ im Freiraum, Liebknechtgasse 32

Kurzworkshops & Mitmachformate der kunstschule.wien

Die kunstschule.wien bietet offene Workshops und Mitmachformate. Besucher*innen sind eingeladen, die vielfältigen Werkstätten kennenzulernen und künstlerische Techniken auszuprobieren. Künstlerische Praxis kann hier im direkten Austausch erlebt werden.

13-19 Uhr Salon Café – Austausch mit Studierenden

Bei Kaffee, Tee und Kuchen gibt es im FREIRAUM vielfältige Gelegenheiten, in entspannter, offener Atmosphäre mit Studierenden der verschiedenen Werkstätten ins Gespräch zu kommen und aus erster Hand Einblicke in ihre Erfahrungen und Arbeitsweisen an der kunstschule.wien zu gewinnen.

13–17 Uhr Trickfilmworkshop mit Muzak & Riha  – Offenes Trickstudio (Animation & Experimentalfilm)

13–20 Uhr Filmprogramm mit Arbeiten von Studierenden

Im Trickfilmstudio können Besucher:innen analoge Tricktechniken ausprobieren und kurze animierte Sequenzen erstellen. Gleichzeitig bietet sich die Gelegenheit, die Studios kennenzulernen und mit Lehrenden ins Gespräch zu kommen. Im hinteren Bereich des Studios werden parallel Arbeiten von Studierenden präsentiert.

13-18 Uhr Bildhauerei – Gemeinschaftsskulptur

In der Bildhauerei-Werkstätte entsteht eine wachsende Gemeinschaftsskulptur aus nicht mehr genutzten Gegenständen. Besucher:innen sind eingeladen, gemeinsam mit Studierenden weiterzubauen und Teile zu verbinden.

13-19 Uhr „KUNST AM BAU(CH)“ – Projektpräsentation der Werkstätte Grafikdesign Grafikdesign-Werkstätte

Die Studierenden setzten sich im Wintersemester 25/26 mit dem Sandleitenhof (Standort der kunstschule.wien) auseinander und entwickelten für konkrete Orte innerhalb des Gemeindebaus fiktive künstlerische Konzepte. Die Entwürfe wurden als realistische Mock-ups in Fgrafien integriert und für den T-Shirt-Druck grafisch aufbereitet. Ergänzend entstanden individuell gestaltete Pizzakartons als Verpackungen.

13-19 Uhr Haptischer Ton – Werkstätte Keramik

Die Werkstätte vermittelt die besondere Qualität des Haptischen – das Gewicht des Tons, seine Konsistenz und Formbarkeit. Besucher:innen sind eingeladen, mit einem kleinen Stück Ton zu experimentieren. Lehrende und Studierende geben Einblick in Techniken, Arbeitsweisen und den Werkstattalltag.

13.30–15.30 Uhr Offener Portrait-Workshop mit Christian Bazant Hegemark

Besucher*innen können selbst zeichnen oder auch Portrait sitzen. Einige Studierende der Kunstschule zeichnen parallel mit und schaffen eine lebendige Ateliersituation. Der Workshop richtet sich mit begleitender künstlerischer Anleitung an Anfängerinnen und Fortgeschrittene.

14–18 Uhr Malerei – Offenes Atelier

Das Atelier öffnet sich für Besucher:innen. Im Postkartenformat kann mit Farbe und Bildideen experimentiert werden. Studierende und Lehrende geben Einblick in ihre Arbeitsweisen und stehen für Gespräche zur Verfügung.

15-15.30 Uhr Comic-Werkstätte mit Walter Fröhlich: Schreibwerkstatt – Techniken zum Lösen von Schreibblockaden

In diesem 30-minütigen Workshop zeigt Walter Fröhlich wirksame und unterhaltsame Methoden zur (Wieder-) Aktivierung des Schreibflusses.

16-16.30 Uhr Comic-Werkstätte mit Walter Fröhlich: Zeichnen heißt sehen lernen

Zeichnen kann man nur, wenn man weiß, wie die Dinge aussehen. Wir beschäftigen uns mit Techniken, die unseren Blick schärfen. So lernen die Teilnehmer*innen, das Wesentliche zu erkennen und das Gesehene aufs Papier zu bringen.

16.30 Uhr & 18.30 Uhr Marmorier-Workshop im Drucksaal der Kunstapotheke

Unter Anleitung von Rainer Clauss wird die Technik des Marmorierens vorgestellt: Farbe wird auf den Marmoriergrund aufgetragen, verteilt und anschließend auf Papier übertragen.
Büchereien Stadt Wien
Percussion mit Eldis La Rosa

Percussion mit Eldis La Rosa in den Büchereien Stadt Wien
Foto SOHO Studios / Natalie Stephan Percussion mit Eldis La Rosa


SOHO STUDIOS

14:30–15:00 Uhr
Cajón bauen (Kistentrommel)
Mit Osvaldo Alvarez
Ort: Kunstlabor

Gemeinsam entsteht eine spielbare Cajón – ein einfaches, vielseitiges Percussion-Instrument. Der spartenübergreifende Künstler Osvaldo Alvarez, ausgebildet an der Escuela Nacional de Arte in Kuba und seit vielen Jahren in Wien tätig, begleitet den Bauprozess.

15:00–16:00 Uhr
Percussion-Workshop
Mit Eldis La Rosa
Für Kinder ab 7 Jahren und Erwachsene
Ort: Kunstlabor

Eldis La Rosa, Multiinstrumentalist und Komponist, gibt Einblick in den rhythmischen Reichtum Kubas. Ausgehend vom Rhythmus als Teil unseres Alltags – vom Herzschlag bis zu urbanen Klangmustern – lädt er zum gemeinsamen Musizieren ein. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

16:00 Uhr
Offene Ateliers der SOHO STUDIOS

Einblicke in Arbeitsräume und künstlerische Praxis. Künstler:innen vor Ort geben Auskunft über ihre Projekte und Arbeitsweisen.


18:30 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „GESTEN“

Konzept: Maria Scalet
Fotografien: Julius Werner Chromecek
Ort: Kunstlabor

Das Projekt versammelt dokumentierte Gesten aus Alltag, Arbeitswelt und Kunst – Bewegungen, die Menschen aus unterschiedlichen kulturellen und zeitlichen Kontexten in ihrem Körpergedächtnis tragen.

Mitwirkende sind u. a. Teilnehmerinnen der „Wolle und Garn“-Runde der SOHO STUDIOS, Senior:innen des Pensionist:innenklubs Sandleiten sowie Künstler:innen der Künstlerhaus Vereinigung.

Die Eröffnung wird von einer Performance des mehrsprachigen Sprechchors unter der Leitung von Bruno Pisek begleitet. Anschließend sind Besucher:innen eingeladen, die Gestensammlung mit eigenen Beiträgen zu erweitern.

Ausstellung bis 23. April.

Diplomausstellung 2025
Projekt von Surya Resch
Foto Matthias Weiss

Werkstätte Keramik
Foto Henrike Fuhrberg

kunstschule.wien
Offen. Anspruchsvoll. Anders.

Die kunstschule.wien ist eine dreijährige Ausbildungs- und Weiterbildungsstätte für bildende und angewandte Kunst. Sie wurde 1947 von der Künstlerin und Pädagogin Gerda Matejka-Felden gegründet – mit dem Ziel, künstlerische Ausbildung für Menschen aus allen sozialen Lebenslagen zugänglich zu machen.
Bis heute ist das zentrale Anliegen der Kunstschule ein offener, chancengerechter, Generationen übergreifender Zugang für Menschen mit verschiedenen Bildungswegen, unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen.

Die daraus entstehende Vielfalt ist konstitutiv für das Selbstverständnis der kunstschule.wien. Hier wird der Weg zur Ausbildung bewusst durchlässig gestaltet:

Alle Menschen ab 17 – 70 Jahren, mit oder ohne Matura, mit oder ohne formale Vorerfahrung – können ein einjähriges Orientierungsjahr absolvieren. Wer dieses abschließt, hat die Möglichkeit, sich über eine Übertrittsprüfung für eine zweijährige Spezialisierung zu qualifizieren.

Keine Aufnahmeprüfung, kein Notennachweis. Viel Raum für Entwicklung.
Was zählt, ist das Interesse an künstlerischer Arbeit und der Wille zur Auseinandersetzung.

Unser Ziel ist es, kreative Kompetenz, soziale Teilhabe und Chancenfairness zu fördern – als kulturelle, aber auch gesellschaftliche Ressource.

Werkstätten und Schwerpunkte: Malerei und Prozess, Bildhauerei, Grafikdesign, Druckgrafik, Animation und Experimentalfilm, Keramik, Comic (einzigartig!), Raum und Design.

 

SOHO STUDIOS

SOHO STUDIOS sind ein Ort, wo kulturelle Nahversorgung und Ateliers für Kunstschaffende zusammentreffen. Das künstlerische Programm beinhaltet stets Themen der Vielfalt und Geschlechtersensibilität, Ökologie und Nachhaltigkeit sowie eines achtsamen und demokratischen Miteinanders. Seit 2021 ist das Team des Trägervereins Soho in Ottakring für die Programmgestaltung der SOHO STUDIOS verantwortlich.

SOHO STUDIOS – „Kunstlabor“ und „Freiraum“ – können u.a. für Workshops, Symposien, Ausstellungen gemietet werden.

Weitere Infos:  https://sohostudios.at/

Berufsbild Künstler*in: Christoph Schwarz

Berufsbild Künstler*in: Christoph Schwarz

10.3.2026
17:30–19:30 Uhr
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Christoph Schwarz
* 1981 in Wien, wo er lebt und manchmal arbeitet.

Studium der Visuellen Mediengestaltung an der Universität für Angewandte Kunst Wien bei Peter Weibel, Thomas Fürstner und Karel Dudesek. Auslandsjahr an der UMPRUM Prag, Konzeptkunst bei Jiři David.

Typisch für Schwarz’ künstlerische Arbeit sind autofiktive Versuchsanordnungen als Inhalt, selbsterfüllende Prophezeiungen als Methode, das Kino als idealer Rezeptionsraum. Seine Arbeiten setzen sich oft auf humorvolle Weise mit Problemen der Medienwirklichkeit auseinander. Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen und Screenings auf Filmfestivals im In- und Ausland. Schwarz ist Teil der Wiener Klimaaktivismusszene und propagiert in vielen Projekten eine nachhaltige ökologische Transformation – eine Thematik, von der auch sein erster Kinofilm „Sparschwein“ erzählt.

 

Preise

Kritikerpreis auf den Hofer Filmtagen 2024 für „Sparschwein“

Österreichischer Kurzfilmpreis 2020 bei den Vienna Shorts für “Die beste Stadt ist keine Stadt”

K3 Kurzfilmpreis 2018 und 2016 am K3 Filmfestival in Villach für “CSL” und “Ibiza”

Publikumspreis 2015 bei den Vienna Shorts für “Beingwhale”

Arbeitswelten Förderpreis 2014 AK Salzburg für “Der Sender schläft”

Hauptpreis des Bayrischen Rundfunks 2012 auf der Regensburger Kurzfilmwoche für “Supercargo”

VAM Nachwuchspreis & Publikumspreis 2011 bei den Vienna Shorts für “Supercargo”

 

Filmografie

All Buildings Are Beautiful (2026)
Sparschwein (Langfilm, 2024)
wieso es gibt 3633 emojis (2022)
Ich werde nicht dulden, dass ihr mich alleine lasst (2022)
Civilization (2021)
Die beste Stadt ist keine Stadt (2019)
CSL (2018)
LDAE (2017)
Ibiza (2016)
Supercargo (2015)
Beingwhale (2014)
Krochacarraldo (2013)
Der Sender schläft (2013)
Rhodopia (2012)
Gift Economy Worker (2011)
Supercargo (2010)

Foto Florian Rainer

Berufsbild Künstler*in: Katharina Struber

Berufsbild Künstler*in: Katharina Struber

26.1.2026
17:45–19:45 Uhr
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Katharina Struber

geboren 1967 Wien,
lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich

Studium bei Helmuth Gsöllpointner an der Kunstuniversität Linz und bei Christian Megert an der Kunstakademie Düsseldorf

Meine Auseinandersetzung mit sozialen Prozessen im öffentlichen Raum spiegelt sich in einer breitgefächerten Palette künstlerischer Techniken und Formate wider. Alle Arbeiten – Installationen, temporäre und permanente Architektur bezogene Interventionen sowie Serien großformatiger digitaler Bildbearbeitungen – entstehen vor dem Hintergrund der Analyse raumprägender gesellschaftlicher, historischer und politischer Aspekte. Seit 1996 beziehe ich wiederholt unterschiedliche Menschen, – wie die Bewohner:innen eines gentrifizierten Stadtteils, Schüler:innen, Artbrut Künstler:innen – mittels partizipativer Prozesse in die künstlerische Umsetzungen ein.

Meine Fotografien werfen einen Blick in den öffentlichen Raum indem sie die Dynamik zwischen Menschengruppen als Kooperations- und Beziehungsgeflecht untersuchen. Seit 2003 entwickle ich die Serie „Picture the Multitude“ die Menschengruppen in den Metropolen Asiens und Europas im belebten urbanen Raum zeigt und seit 2007 beschäftige ich mich in der Serie „Common Practice“ mit kollektiven Produktionsprozessen.

Im Team struber_gruber arbeite ich seit 2013 im Feld der Erinnerungskultur: Unter dem Leitsatz »ERINNERUNG ENTSTEHT GEMEINSAM« realisierten wir die Gedenkstätte Waldniel-Hostert in Nordrhein Westfahlen. Im Herbst 2021 wurde der Erinnerungsort für Opfer des NS Regime auf den Friedhof Altglienicke in Berlin eingeweiht.

Meine temporären Installationen und Fototableaus finden internationale Beachtung und wurden in Australien, Bulgarien, China, Deutschland, Griechenland, Italien, Japan und Ungarn gezeigt.

Foto:
GEGENSCHUSS Digitale Montage https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DURER2.png & Portrait Katharina Struber

Berufsbild Künstler*in: Harald Friedl

Berufsbild Künstler*in: Harald Friedl

19.1.2026
16:30 Uhr
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Harald Friedl
* 1958 in Steyr, OÖ.
Ausbildung zum Lehrer für Deutsch und Englisch an der Universität Salzburg. Gastlektor an der University of Hull, England. Vier Jahre lang Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Alltagskultur, Salzburg. 1991-1993 Leiter des neu gegründeten Hauses der Literatur, Salzburg. Seit her freischaffender Filmemacher, Autor, Musiker.
Musik: CDs mit dem französischen Elektroakustiker Thierry Zaboitzeff und der Band Blaumarot.
Literatur: Erzählungen in Anthologien und bibliophilen Verlagen sowie Beiträge für die Ö1 Sendung „Texte – neue Literatur aus Österreich“.

Kinofilme u.a.
AFRICA REPRESENTA (A 2003)
AUS DER ZEIT (A 2006)
SO SCHAUT´S AUS. G´SCHICHTEN VOM WILLI RESETARITS (2008)
WHAT HAPPINESS IS (A 2012)
BROT (A/D 2020)
24 STUNDEN (A 2024)

Und demnächst
WAHLKAMPF sowie STEYR – beide 2026.

Foto: B. Neuwirth

artist talk: Andrea Pesendorfer

artist talk: Andrea Pesendorfer

Artist Talk & Finissage:
Mittwoch, 7. Jänner, 19 – 21 Uhr

Andrea Pesendorfer, Künstlerin, im Gespräch mit Patricia Grzonka, Kunsthistorikerin und Kritikerin

im Rahmen der Ausstellung

Taste Is Never Neutral: Geschmack ist politisch

 

Ausstellungsdauer:
7. November 2025 – 7. Jänner 2026

Bildraum 07 | Burggasse 7-9, Wien 7
Öffnungszeiten: Di – Fr: 13 – 18 Uhr

Aus einer Position jenseits künstlerischer Privilegien entwickelt Pesendorfer eine textile Sprache, die sich als Malerei behauptet. Pesendorfer unterscheidet sich von vielen textilen Positionen durch ihre konzeptuelle Herangehensweise: Sie denkt aus der Malerei heraus, ohne zu malen. Ihre Reduktion drängt nicht nach ästhetischem Minimalismus, sondern basiert auf einer politischen Haltung, die sich den Hierarchielogiken von Material und Wahrnehmung entzieht.