Berufsbild Künstler:in: Gudrun Lenk-Wane

Berufsbild Künstler:in:
Gudrun Lenk-Wane

19. Oktober um 17:45

In der ersten Einheit der Lehrveranstaltung Berufsbild KünstlerIn, die von Ula Schneider geleitet wird, ist die bildende Künstlerin Gudrun Lenk-Wane zu Gast.

Gudrun Lenk-Wane
Geboren 1967 in Villach. Ist Autodidaktin. Lebt und arbeitet in Wien, seit 1996 freischaffend als bildende Künstlerin sowie Bühnen- und Kostümbildnerin.
Ihre Objekte und Installationen beschäftigen sich mit der Zerstörung der Natur und deren Rückwirkungen auf den menschlichen Körper; mit hierarchischen Strukturen; mit Migration; mit den Lebensrealitäten als Frau.
Sie arbeitet mit unterschiedlichen, bereits verwendeten Materialien, aktuell mit übriggebliebenen Textilien und Gegenständen aus Kunststoff; Plastikverpackungen und Holz.

‚Yokai‘ von Yoko Masuda

‚Yokai‘ von Yoko Masuda

ausstellungsplakat

Yoko Masuda studiert an der Kunstschule Wien und wird 2023 das Diplom machen.

Derzeit hat sie eine Ausstellung in den Niederlanden und schickt diesen Gruß!

In meiner Ausstellung stampften riesige Gemüse Monster über die Leinwände.

Was ich gut kann, ist Menschen zum Lachen zu bringen.
Spannung abbauen. Ein wenig abhängen und ein wenig abhängig sein.
Das Leben ist voll von Höhen und Tiefen. Alles geschieht zur gleichen Zeit.
Es ist wie ein Topf mit kochendem Wasser.
Ich möchte das Innere dieses Topfes zum Ausdruck bringen.
Lasst uns umrühren und gemeinam alles aufessen.

Aber die Nervosität macht uns zu schaffen. So viele Probleme.
Ich werde so nervös, dass mein Magen schmerzt.
Um die Nervosität und andere ängstliche Gefühle von mir selbst
und den Menschen in einem Umkreis von fünf Metern zu lindern,
habe ich ihn zu einem Gemüsemonster gemacht.
Er ist liebenswert, schelmisch und bringt mich zum Lachen.
Wenn wir lachen, atmen wir, was die Spannung abbaut.

„Yokai“ sind Japanische Fantasie Monster und waren vor allem im Japan seit der Antike bekannt. Vielleicht haben die Menschen in der Vergangenheit genauso gedacht wie ich.

Warum Gemüse?
Früher habe ich zu viele lustige Gesichter von Leuten gezeichnet, und meine Freunde haben sich sehr darüber aufgeregt.
Aber ich liebe es, etwas Lustiges zu zeichnen und es zu übertreiben, und ich dachte, egal wie sehr ich das Gemüse übertreibe, niemand würde sich darüber aufregen.
Als ich eine Woche lang nicht zu Hause war, sah ich hübsche Blätter aus einer Süßkartoffel wachsen, die wie eine Tänzerin in einem japanischen Tanz aussah.
Ich sehe diese versteckten Formen gerne und freue mich sie euch allen zu zeigen.

Lacht über die Yokai und esst was Gutes,
Yoko Masuda

31

31

Die Diplomierenden der Kunstschule Wien laden herzlich zu ihrer finalen Ausstellung „31“ in der Liebknechtgasse 32 1160 Wien ein. Bespielt werden die SOHO STUDIOS.

Auf den Ausstellungsflächen finden Sie eine Melange der verschiedensten Werkstätten und Ideen. Diese zeigen das Engagement, die Ideenvielfalt und die Kreativität der 31 Diplomierenden von Malerei, Comic und Druck, über Bildhauerei und Keramik bis hin zu Film, Graphik- und Objektdesign.

Die Vernissage beginnt am 28.06. um 17.31 Uhr und die Ausstellung ist vom 28.06. – 02.07.2022, 17.00-20.00 Uhr für die Öffentlichkeit begehbar.

Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Kommen!

Diplomand*innen:
Julia Auly, Mia Balatka ,Annalina Brodegger, Jelena Dietrich, Flora Dornhelm, Moritz Frühbeck, Christine Fuchs , Leonie-Sophie Gschwandtner, Sarah Haber, Lisa Anna Hager, Rumo Hesse, Lara Hoauer, Michaela Hofer, Rasool Hosseini, Kimiya Karimee Tehrani, Elham Karimi, Jakob Klaunzer, Eugenia Kogan, Elias Martschin, Caroline Victoria Mraz, Ina Nenning, Konstantin Pfaller, Marlene Prix, Julian Rohsmann, Hemma Ruhdorfer, Natalie Sandner, Shi Shi, Sarah Ruzena Vodinska-Sallacz, Tang Wanying, Laura Wegscheider, Xiya Yu

Freiflächen in den Vitrinen: Barbara Oberhofer #2

Freiflächen in den Vitrinen: Barbara Oberhofer #2

Der Weg

Barbara Oberhofer

Freiflächen in den Vitrinen
Ecke Sandleitengasse/Liebknechtgasse
Anfang bis Mitte Juni 2022

2. Teil der zweiteiligen Ausstellungsserie

 

Der WEG.
Eine Kreuzung.
Das Passieren IST denkbar.
Eingewoben in den Rahmen des Lebens. Zu einem ZIEL.
Möglicherweise.
Oder zu einem weiteren Weg?

Ein Weg entsteht, indem man ihn geht.
Dies sei ein chinesisches Sprich­ wort. Aber für mich ist es ein weiser Rat, den ich einmal von Hannes R. erhielt, jemanden, den ich – wie die gesamte Familie R. – sehr schätze.

Da sich Wege laufend ändern, wird sich auch diese Ausstellung schrittweise verändern.

 

Der Weg, 2022
3 Holzrahmen (133,5 x 151 x 4 cm, 111 x 130 x 4 cm), Hanfschnur, geschnittene Leinwand, Glasbausteine, goldene Folienbuchstaben, Heftklammern,
QR-Code mit Link zu einem You Tube Video

 

Barbara Oberhofer

Jahrgang 1976. Matura 1994. Seit 2011 als Rechtsanwältin sowie Vortragende tätig und studiert zusätzlich seit Oktober 2020 an der kunstschule.wien Bildhauerei und Druckgrafik mit Abstechern in die Malerei.

www.barbaraoberhofer.art
@BabsOberhofer