Berufsbild Künstler*in: Das Weisse Haus

Berufsbild Künstler*in: Das Weisse Haus

Treffpunkt  mit Ula Schneider am 17. April um 17.45 Uhr

im Weissen Haus in der Hegelgasse 14, 1010 Wien

Kuratorin Ralitsa Petkova wird durch die aktuelle Ausstellung LEAP YEAR führen wird und auch auf die Institution WEISSES HAUS eingehen.

Ausstellungsansicht in einem Kellerartigen weissem Raum mit Monitor an der Wand, einem Podest und einer kleinem Holzverschlag

DAS WEISSE HAUS, 2007 mitbegründet und bis 2023 von Alexandra Grausam geleitet, ist eine einzigartige, selbstorganisierte Kunstinstitution in Österreich, dessen Hauptaufgabe darin besteht, als Bindeglied zwischen aufstrebenden und professionellen Kunstszenen Wiens, verschiedenen Gemeinschaften, dem Publikum, sowie zwischen internationalen und lokalen Künstler:innen und Kunstexpert:innen zu dienen.
Zu den integralen Bestandteilen des Vereins gehören der physische Ausstellungsraum in der Hegelgasse 14 in Wien, das umfangreiche Studio- und Residency-Programm STUDIO DAS WEISSE HAUS, sowie die Online-Plattform dwhx. Geleitet von BLOCKFREI Collective seit 2024 und mit der Unterstützung des engagierten Teams, arbeitet DAS WEISSE HAUS daran, einen dynamischen, experimentellen und inklusiven Raum zu schaffen, in dem vielfältige Stimmen durch Kunst zusammenkommen, um systemische Barrieren zu hinterfragen und abzubauen sowie für eine gerechte Repräsentation und wirtschaftliche Gerechtigkeit einzutreten.
Die Ausstellung mit dem Titel Leap Year leitet die neue Ära von DAS WEISSE HAUS unter der Leitung von BLOCKFREI Collective ein. Die Tatsache, dass 2024 ein Schaltjahr ist, dient als Ausgangspunkt für die Erkundung der Unaufhörlichkeit und Zirkularität des Wandels sowie der Möglichkeiten der Neuerfindung in diesen prekären Zeiten. Könnte das Schaltjahr eine Fortsetzung, Erweiterung und Transformation durch einen Sprung nach vorne nahelegen? Oder ist der eine zusätzliche Tag eine Störung, eine Gelegenheit, sich neu zu kalibrieren, oder eine Notwendigkeit für die Kontinuität selbst?

Ralitsa Petkova (Sofia, Bulgarien/Wien, Österreich) studiert kuratorische Theorie und Praxis an der Schnittstelle zur Kunstvermittlung an der Universität für angewandte Kunst Wien und ist seit 2022 Teil von DAS WEISSE HAUS Team, wo sie zuständig für Administration, Kommunikation und Vermittlung ist. Sie sieht DAS WEISSE HAUS als den richtigen Ort, an dem man mit gesellschaftlichen Themen, hegemonialen Strukturen und deren Alternativen sowie mit den Normen der Kunst experimentieren kann.

Berufsbild Künstler:in: Hansel Sato

Berufsbild Künstler:in: Hansel Sato

Freitag 12. Mai 2023
17.45 – 19.45

Moderation Ula Schneider

Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Ein Kreis mit Einkaufswagen aus Supermärkten

Hansel Sato

visual artist, art educator, curator

Geboren in Trujillo, Peru, kam 1998 mit dem Unesco-Aschberg Stipendium für Kunst nach Wien, wo er seither lebt und arbeitet. Abschluss in Malerei an der Universidad Catolica in Lima und Malerei & Grafik an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Prof. Franz Graf. Er hat sein Land bei verschiedenen Biennalen und internationalen Events vertreten und mehrere internationale Preise und Stipendien erhalten. Seine Künstlerische Arbeit umfasst gegenständliche Malerei, Comic, Zeichnung und Kunstinterventionen im öffentlichen Raum, die im Kontext der dekolonialen Theorie stehen. Seine jüngsten Arbeiten befassen sich mit der Umweltkrise im Zeitalter des Kapitalozäns. Er ist Koleiter des Wiener Kunstfestivals SOHO in Ottakring und Senior Lecturer am Institut für das künstleriche Lehramt (IKL) der Akademie der Bildenden Künste in Wien.

Ein Kreis mit Einkaufswagen aus Supermärkten

Hansel Sato
Artefakte des Kapitalozäns
Fotomontage

Berufsbild Künstler:in:  Anna Vasof

Berufsbild Künstler:in: Anna Vasof

Montag 17. April 2023
17.45 – 19.45

Moderation Eliane Huber-Irikawa

Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien


My work is accessible in a universal way via its wit and mischief. It is grounded in genuine experimentation of the core mechanisms of motion and time-based art. I go to the heart of every question and start from zero, reinventing core premises with my own perspective. My Non Stop Stop Motion works reinvent a contemporary expanded cinema and deal with the poetic mechanics of persistence of vision. My works with everyday objects (shoes, brooms, pots etc.) deal with social paradoxes and let us see a familiar world from a different perspective.

Anna Vasof is an architect, media, and time-based artist. Since 2004 her videos and short movies have been presented in several festivals, some of them winning distinctions. In 2020 she finished her Ph.D. thesis about a cinematographic technique that she developed with the title Non Stop Stop Motion. She is now working on designing and building innovative mechanisms for producing critical videos, films, actions, and installations

Berufsbild Künstler:in:  David Osthoff

Berufsbild Künstler:in: David Osthoff

Freitag, 14. April 2023
17.45 – 19.45

Moderation Ula Schneider

Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 30, 1160 Wien


David Osthoff, geb. 1985, lebt und arbeitet in Wien und auch immer wieder temporär an anderen Plätzen der Erde, die ihn inspirieren. Nach einer Ausbildung zum Mediendesigner an der Art School Fernando Estvez Santa Cruz (ES) schloss er 2020 das Diplomstudium DIGITALE KUNST (Klasse Ruth Schnell) an der Universität für angewandte Kunst ab.

Mann mit lockigem verwirrtem Haar vor bunter Wand
Berufsbild Künstler:in:  Bettina Schülke

Berufsbild Künstler:in: Bettina Schülke

Montag, 10. März 2023
17.45 – 19.45

Moderation Eliane Huber-Irikawa

Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 30, 1160 Wien


Bettina Schülke arbeitet an der Schnittstelle von Kunst und künstlerischer Forschung. Ihre interdisziplinäre Arbeitsweise vereint eine Vielfalt künstlerischer Medien mit einem Fokus auf Textil und Zeichnung. Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien (AT), Meisterklasse für Tapisserie, Meisterklasse für Naturstudien und Textiles Gestalten.

2017 absolvierte Schülke ihr Doktorat (Dr. of Arts) an der University of Lapland in Form eines Practice-based Research. Ihre Forschungsarbeit TRANSACTION as INTERACTION: Art as an Extended Sense of Space, erschien als Publikation (University of Lapland Press).

Schülkes Arbeiten waren in zahlreichen Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen zu sehen wie z. B. bei der 2. Thessaloniki Biennale, GR; De Winkelhaak Design Museum, Antwerpen, BE; Kemi Art Museum, Lume Mediakeskus, Helsinki; Arktikum Museum and Arctic Science Centre, Rovaniemi, FI; MAK-nite (Österreichisches Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst), Wien, AT; oder Textilarbeiten im österreichischen Pavillion bei der 8. Architektur Biennale in Vendig, IT.

Teilnahme und Präsentationen an Konferenzen, Workshops, Festivals, internationale kollaborative Projekte, sowie Lehrtätigkeit in Finnland und Österreich.

Bettina Schuelke 2022

Foto: Patrick Chan