Lemuz Wandbild in Hietzing

Lemuz Wandbild in Hietzing

Lemuz Wandbild in Hietzing Maurice Lemuz durfte im Auftrag der VHS Hietzing und der Baufirma Sedlak den derzeitigen Bauzaun an der Volkshochschule im 13. Bezirk gestalten, welcher bis 2024 an der Hofwiesengasse zu besichtigen ist. Mit Sprühdose und Wandfarbe entstand innerhalb weniger Tage, ein weitläufiges Wandbild, ganz im Stil des Street Art Künstlers. Durch seine unverkennbare Abstraktheit an Formen und seiner Liebe zu detailreichen Kompositionen in bunten Farben, soll auch dieses Bild einen Kontrast in den Bezirk bringen und die Leute zum Stehenbleiben und Nachdenken anregen. Die sich durchs Bild ziehende Dynamik an organischen Flächen gepaart mit der Absicht, dem Werk etwas floral Wirkendes mitzugeben, soll dennoch mit dem Strom der täglichen Fußgänger und der Grünflächen des Bezirks zusammenspielen. Der Schaffungsprozess findet von Beginn an, bis Fertigstellung des Werkes, rein intuitiv statt und verbindet verschiedenste Techniken der Sprühdose als auch der Farbwalze miteinander. Derzeit studiert Lemuz an der Kunstschule Wien. Seine Arbeiten umfassen große Wandbilder, welche österreichweit wiederzufinden sind, als auch Werke auf Leinwänden, welche bisher in Österreich, Deutschland und der Schweiz ausgestellt wurden. 
Ausgezeichnetes Diplom 2022:  Ina Nenning

Ausgezeichnetes Diplom 2022:
Ina Nenning

Typografie als abstrakte Kunst im Raum

Diese Rauminstallation definiert beklemmende und einengende Gefühle neu. Aus einem klaren, übersichtlichen Weißraum wird ein Raum aus dunklen, verschwimmenden Grenzen, der an einen Tunnel erinnert. Die drei 60x80cm großen Plastikplatten, auf welche der Fokus gelenkt wird, schaffen eine abstrakte, dreidimensionale Ebene der Typografie. Diese übermitteln die Aussage der Installation: ich nehm mir raum.

Berufsbild Künstler:in: Gudrun Lenk-Wane

Berufsbild Künstler:in:
Gudrun Lenk-Wane

19. Oktober um 17:45

In der ersten Einheit der Lehrveranstaltung Berufsbild KünstlerIn, die von Ula Schneider geleitet wird, ist die bildende Künstlerin Gudrun Lenk-Wane zu Gast.

Gudrun Lenk-Wane
Geboren 1967 in Villach. Ist Autodidaktin. Lebt und arbeitet in Wien, seit 1996 freischaffend als bildende Künstlerin sowie Bühnen- und Kostümbildnerin.
Ihre Objekte und Installationen beschäftigen sich mit der Zerstörung der Natur und deren Rückwirkungen auf den menschlichen Körper; mit hierarchischen Strukturen; mit Migration; mit den Lebensrealitäten als Frau.
Sie arbeitet mit unterschiedlichen, bereits verwendeten Materialien, aktuell mit übriggebliebenen Textilien und Gegenständen aus Kunststoff; Plastikverpackungen und Holz.

‚Yokai‘ von Yoko Masuda

‚Yokai‘ von Yoko Masuda

ausstellungsplakat

Yoko Masuda studiert an der Kunstschule Wien und wird 2023 das Diplom machen.

Derzeit hat sie eine Ausstellung in den Niederlanden und schickt diesen Gruß!

In meiner Ausstellung stampften riesige Gemüse Monster über die Leinwände.

Was ich gut kann, ist Menschen zum Lachen zu bringen.
Spannung abbauen. Ein wenig abhängen und ein wenig abhängig sein.
Das Leben ist voll von Höhen und Tiefen. Alles geschieht zur gleichen Zeit.
Es ist wie ein Topf mit kochendem Wasser.
Ich möchte das Innere dieses Topfes zum Ausdruck bringen.
Lasst uns umrühren und gemeinam alles aufessen.

Aber die Nervosität macht uns zu schaffen. So viele Probleme.
Ich werde so nervös, dass mein Magen schmerzt.
Um die Nervosität und andere ängstliche Gefühle von mir selbst
und den Menschen in einem Umkreis von fünf Metern zu lindern,
habe ich ihn zu einem Gemüsemonster gemacht.
Er ist liebenswert, schelmisch und bringt mich zum Lachen.
Wenn wir lachen, atmen wir, was die Spannung abbaut.

„Yokai“ sind Japanische Fantasie Monster und waren vor allem im Japan seit der Antike bekannt. Vielleicht haben die Menschen in der Vergangenheit genauso gedacht wie ich.

Warum Gemüse?
Früher habe ich zu viele lustige Gesichter von Leuten gezeichnet, und meine Freunde haben sich sehr darüber aufgeregt.
Aber ich liebe es, etwas Lustiges zu zeichnen und es zu übertreiben, und ich dachte, egal wie sehr ich das Gemüse übertreibe, niemand würde sich darüber aufregen.
Als ich eine Woche lang nicht zu Hause war, sah ich hübsche Blätter aus einer Süßkartoffel wachsen, die wie eine Tänzerin in einem japanischen Tanz aussah.
Ich sehe diese versteckten Formen gerne und freue mich sie euch allen zu zeigen.

Lacht über die Yokai und esst was Gutes,
Yoko Masuda