Ausgezeichnetes Diplom 2022:  Moritz Frühbeck

Ausgezeichnetes Diplom 2022: Moritz Frühbeck

Vorstellungsgespräch

„Vorstellungsgespräch“ ist eine multimediale Rauminstallation aus der Rubrik Konzeptkunst. Hier treffen Videoprojektion, Bild, Text, Spiel und Genuss auf einander. Den roten Faden, der alles miteinander verbindet, ist eine Utopie.

Der Wunsch, sich so bewerben zu können, wie man es selbst am liebsten hätte. Anstatt sich nach den Vorgaben zukünftiger Arbeitgeber*innen zu richten, steht hier die sich bewerbende Person im Vordergrund. Ein Raum, der so gestaltet ist, dass es einen klaren „Heimvorteil“ für den oder die Arbeitsuchende*n gibt. Daher sind Wohlbefinden, Vertrautheit und gute Unterhaltung essentiell. Schlussendlich, soll es dieser Raum ermöglichen, dass aus Gesprächen ein tatsächliches Kennenlernen entsteht. Das ideale Vorstellungsgespräch.

 

Ausgezeichnetes Diplom 2022:  Sarah Ruzena Vodinska-Sallacz

Ausgezeichnetes Diplom 2022: Sarah Ruzena Vodinska-Sallacz

An keinem Ort

Meine Arbeit befasst sich mit der Wirtschaftsmigration bei Frauen.

Die Erfahrungen und Gefühle vieler Frauen, die ihre Heimat freiwillig und gut überlegt verlassen haben, um ihrer eigenen Familie ein besseres Leben zu ermöglichen.

Grundlage zu diesem Thema sind authentische Interviews mit 15 Migrantinnen. Inspiriert von den Antworten sind die ausgestellten Werke entstanden. Die Frage lautete: „Wie würdest du die Erfahrung aus deinem Neuanfang, die dir am tiefsten in Erinnerung geblieben ist, beschreiben?

Die räumliche Installation aus diesen Kunstwerken soll ihre Erfahrungen und Gefühle, im neuen Land angekommen, widerspiegeln.

 

Ausgezeichnetes Diplom 2022:  Laura Wegscheider

Ausgezeichnetes Diplom 2022: Laura Wegscheider

Arbeiterinnen in Bewegung-­‐ Mensch und Biene

In meiner künstlerischen Arbeit habe ich von der Arbeiterinnenbewegung eine Brücke zur Tierwelt geschlagen. Und zwar habe ich das Bienenvolk und die Biene als Arbeiterin auf meine eigene künstlerische Weise interpretiert und reflektiert.

Dabei habe ich die Kämpfe und Forderungen von damals wie Gleichwertigkeit
von Bildung, Beruf und Verdienst für Frau und Mann mit Blick auf die aktuelle Situation als auch auf die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie kritisch und humorvoll in Form der Rauminstallation zum Ausdruck gebracht

 

Berufsbild Künstler:in:  Bernhard Cella

Berufsbild Künstler:in: Bernhard Cella

Freitag, 2. Dezember 2022
17.45 – 19.45


Bernhard Cella (*1969) ist Künstler, Kurator und Verleger. In seiner Arbeit beschäftigt er sich wiederholt mit dem Thema des Publizierens und der Verhandlung von Kunst und Sprache im spezifischen Raum des Buches. Sein Langzeitprojekt „Salon für Kunstbuch“ – ein Unternehmen als Kunstwerk – steht exemplarisch für seine wissenschaftstheoretische und publizistische Praxis, die performative Settings, Ausstellungen und Diskursformate verbindet und die Rahmenbedingungen untersucht, innerhalb derer Künstlerbücher konzipiert, hergestellt und vertrieben werden. Sein Archiv „Salon für Kunstbuch“ umfasst derzeit rund 30.000 Titel aus allen künstlerischen Sparten und ist in diese Form einzigartig in Europa.

Er studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Erich Wonder und an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg bei Franz E. Walther. Seine jüngsten Arbeiten waren im Warehouse 421, Abu Dhabi, MMAG Foundation, Amman, CIC Cairo (2020), Beirut Art Center (2019), Museum Santa Monica, Barcelona (2015), Casa Bosques, Guadalajara, der Kiesler Stiftung Wien in Hamburger Kunstverein (2014), im MAK, Wien (2013), Belvedere 21, Wien (2011).

zeichnung der technik des löcher stopfens
Ausgezeichnetes Diplom 2022:  Jakob Klaunzer

Ausgezeichnetes Diplom 2022:
Jakob Klaunzer

Schnapskarten

Kernthema dieser Arbeit ist eine Aktualisierung der Abbildung von sozialen Rollen und gesellschaftlicher Hierarchie, wie wir sie auf vielen der traditionell verwendeten Kartenspiele wiederfinden. Die vier Farben stehen symbolisch für thematische Komplexe, die unsere Gegenwart bestimmen.

Die insgesamt 20 Spielkarten zeigen Abbilder von Figuren, Szenen und Konzepten und lehnen sich dabei immer auf die ein oder andere Weise thematisch an die Symbolik der jeweiligen Farbe an. Inspiration für diese waren Eindrücke aus dem medialen Zeitgeschehen, Beobachtungen, Gesprächen und alltäglichen Erlebnissen.