Fotos der Zwischenpräsentationen

Fotos der Zwischenpräsentationen

Zwischenpräsentation der DiplomandInnen

Die DiplomandInnen des 3. Jahrgangs der kunstschule wien präsentierten im Rahmen der Zwischenpräsentation ihre aktuellen Diplomprojekte.

Wir freuen uns bereits auf die finale Diplomausstellung im Juni, bei der die fertigen Arbeiten der Studierenden zu sehen sein werden.

Werke von:
Nikolai Adamov (Comic) 

Carina Dvorak (Keramik)

Luise Wascher (Bildhauerei) 

Daniela Velasco (Animation und Experimentalfilm) 

Ausstellungsbesuch New Jörg

Ausstellungsbesuch New Jörg

Die Studierenden des Orientierungsjahres machten einen Ausstellungsbesuch im Kunstraum „New Jörg“ in Wien 1200.

Zu sehen, hören und fühlen waren Bilden und Objekte von Andrea Salzmann. Titel der Ausstellung: „Sometimes , I can hear the grass grow“.

 

Vortrag Arbeiterkammer

Vortrag Arbeiterkammer

Vortrag der Arbeiterkammer Wien 
Christian Pichler & Mara Verlic

Zeit: Dienstag 3.3. 9:30-11:30
Ort: Altes Kino
 
Im Rahmen des geplanten Kooperationsprojekts mit der AK Wien zum Thema Gemeindebau.

Der Vortrag beleuchtet den Wiener Wohnungsmarkt zwischen historischer Errungenschaft und aktuellem Druck: von den Anfängen des Gemeindebaus im Roten Wien (Siedlerbewegung, Superblocks) bis zu heutigen Marktdynamiken, Preisen, Zugänglichkeit und Leistbarkeit.

Thematisiert werden zudem aktuelle Instrumente des sozialen Wohnbaus – „Gemeindebau neu“, Widmungskategorie, Wiener Wohnticket – und ihre Bedeutung für Verteilungsgerechtigkeit und Teilhabe.

Berufsbild Künstler*in: Sibylle Gieselmann

Berufsbild Künstler*in: Sibylle Gieselmann

8.1.2026
17.30 – 19.30 Uhr
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Sibylle Gieselmann:
„Ich erzähle über den Spagat zwischen Grafik-Design, Kunst und Familie und das viele Drumherum das als Selbstständige zusätzlich zu erledigen ist. Und ich erzähle natürlich über meine Kunst, wie ich arbeite, was ich in Bildern erzählen will und über Höhen und Tiefen, die dazugehören.“

Sibylle Gieselmann geboren 1958 in Karlsruhe, D
Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien, MK  Oswald Oberhuber, Diplom 1985.

Während und nach dem Kunststudium habe ich verschiedene Tätigkeiten und Berufe ausgeübt um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Durch Zufall und auch Interesse begann ich, ohne Ausbildung, als Maskenbildnerin beim Film zu arbeiten. Acht Jahre arbeitete ich in diesem Beruf. Hauptsächlich für Spielfilme und Videoclips für die Musikbranche aber auch für verschiedene Off-Theater. Diese Tätigkeit vereinte für mich Geldverdienen, Abenteuer und Reisen. Die intensive Teamarbeit, das ständige improvisieren an immer neuen Orten, die Zusammenarbeit mit Schauspieler*innen und dem gesamten Filmteam, waren immer eine spannende Herausforderung.

Berufsbild Künstler*in: Rey Hosseini

Berufsbild Künstler*in: Rey Hosseini

11. Dezember 2025
17:30 – 19:30
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Rey Hosseini spricht über ihren künstlerischen Weg – eine Bewegung zwischen Denken und Fühlen, zwischen Sinnsuche und gelebter Erfahrung.

ERZÄHLUNG DES INNEREN IN DER FORM DER BEWEGUNG

Rey Hosseini erzählt von ihrem kreativen Prozess und davon, wie alltägliche Erfahrungen sich in visuelle Erzählungen verwandeln – zwischen Philosophie und Humor, zwischen Realität und Traum, zwischen dem inneren Kind und der suchenden Frau.
Für sie ist jedes Gemälde ein lebendiger Dialog – einer, der sich mit jeder Bewegung neu entfaltet.

Für Hosseini ist die Figur nicht bloß eine visuelle Form, sondern eine Sprache für innere Zustände, Erinnerungen und Entdeckung der Weiblichkeit. Anfangs galt ihr Blick den Menschen um sie herum, doch allmählich kehrte dieser Blick nach innen zurück zu Erzählungen des Selbst, zu Trennungen, Verlusten und der Sehnsucht nach Freiheit.

Farbe wird in ihrem Schaffen zur Metapher der Zeit. Mit breiten, bewussten Pinselbewegungen trägt sie die Farbe auf und verwischt sie in einer einheitlichen Richtung wie Spuren des Vergehens, sichtbar auf Gesichtern und Körpern. Bewegung und Stillstand verschmelzen, wie im Leben selbst, wo Dauer und Veränderung gleichzeitig existieren.

Wiederkehrende Symbole wie Fische, Meer, Augen, Sonne und Mond bilden ein inneres Netzwerk, das Natur, Mythos und Unterbewusstsein miteinander verbindet.
Ihre weiblichen Figuren erscheinen als Spiegel mythischer Göttinnen – Metaphern für Kraft, Lebendigkeit und Zerbrechlichkeit.

Rey Hosseini ist eine Bildende Künstlerin, deren Werke sich mit Themen wie Identität, Zeit und Transformation beschäftigen. Nach einem Philosophiestudium in Iran zog sie nach Wien und studierte Grafik und Drucktechniken an der Akademie der bildenden Künste Wien, wo sie ihr Studium im Jahr 2021 abschloss. Diese Ausbildung prägte ihre künstlerische Entwicklung nachhaltig.

Ein Kreis mit Einkaufswagen aus Supermärkten

Rey Hosseini 2025, Foto KunstDokumentation