Altes Eisen neu instand gesetzt

Altes Eisen neu instand gesetzt

Am Montag dieser Woche ging ein Traum in Erfüllung: Barbara Eder durfte bei der Montage ihres Comic-Automaten dabei sein. Der Warenautomat wurde in den 1960ern von der „Deutsche Waggon- und Maschinenfabriken“ produziert; im Herbst letzten Jahres konnten Barbara und ihre FreundInnen ihn nach mehrmonatigen Restaurationsarbeiten wieder in Betrieb nehmen.

Damit geht ein Projekt zu Ende, das ein halbes Jahr seiner Vollendung entgegenfieberte. Ziel dieser Instandsetzung ist die Verbreitung von Kunst im öffentlichen Raum, die neue Ware: Comics. Die bunten Heftchen, die über die zwölf Fächer des Automaten gegen Einwurf einer 2€-Münze angeboten werden, stammen von unterschiedlichen Comic-KünstlerInnen, das Sortiment wird regelmäßig aktualisiert – auf diesem Weg finden neue Geschichten zu ihren LeserInnen. Daran beteiligt sind auch der Comic-Verlag- und Vertrieb Takotoka und die kunstschule.wien, an deren Standort der schicke, rote Automat ab jetzt zu finden ist.

Berufsbild Künstler:in Lucas Schmid

Berufsbild Künstler:in Lucas Schmid

14. Februar 2022 um 17:45 Uhr

Moderation Ula Schneider

 

2021: Materialarchiv, Erstellung eines umfangreiches Archiv für Kunstschaffende.

2020: Magazin 16, Mitbegründung einer Gemeinschaftswerkstatt im 16. Bezirk in Wien

2019 – 2022 Technik für die Galerie Elisabeth und Klaus Thoman

2019: Extern als Ausstellungsgestalter im Kunstverein das weisse haus

2018: Assistenz Kunstverein das weisse haus, – Zuständig für Organisation, Budget-Kalkulationen, Presse, Grafik, technische Leitung

2017: Gründung Werkbuero – Kollektiv
Plattform für Kompetenzvermittlung, soll dazu dienen Kreativprozesse zu vereinfachen,
Schnittstellen für Künstler und Handwerker zu schaffen und Prozesswege zu verkürzen.

2016-2020: Ausstellungen im In – und Ausland, mitgewirkt in unterschiedlichen Bereichen

 

Lukas Schmid sitz auf seinem Werkstisch und blickt zur Decke

Lucas Schmid vom Werkbüro

Fortsetzungen – die Fotos

Fortsetzungen – die Fotos

Fortsetzungen – die Fotos

SOHO STUDIOS – kunstschule.wien: Fortsetzungen

Fortsetzungen: Ein Jahr danach

Katherin Cantos
Alice Cimador
Johannes Doppler
Lena Junia Horvath
Maria Klackl
Clara Koch
Judith Nebelsieck
Ulla Wurm

Durch die Kunst versuchen wir unsere Wege fürs Leben zu finden.
Die Kunstschule bringt viele von uns in dieser Suche zusammen und wir freuen uns sehr darüber, dass diese Freundschaften auch über das Studium hinaus noch Bestand haben.

Sieben unsere DiplomandInnen aus dem Schuljahr 2019/20 sind nach ihrem Diplom weiterhin künstlerisch tätig geblieben und präsentieren ihre Arbeiten in einer kleinen Ausstellung bei uns im ehemaligen Sandleitenkino.

03.01.2022 bis 09.01.2022
täglich 16-20 Uhr

Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Es gilt die 2G-Regel

 

… und was wurde aus … [Folge 030] … Sezen Nasvadi?

… und was wurde aus … [Folge 030] … Sezen Nasvadi?

Überraschungen gibt es! Kurz vor Weihnachten, spazieren gehend, fällt mein Blick in eine Auslage eines kleinen Geschäftes, das ich nicht weiter beachtet habe. Dort fällt mir ein kleines Bild auf, das in der Auslage steht und sofort will ich wissen, wer es gemalt hat. Ein Schildchen gibt Auskunft: Sezen Nasvadi!

Sezen! Ich erinnere mich an sie – sie war in der Kunstschule, als ich noch unterrichtet hatte! Und schon schaue ich in das Geschäft und erblicke Sezen, die mich sogleich auf eine kleine Plauderei hinein bittet.

Sezen, gebürtigt aus Baltschik, einem Ort im Nordosten von Bulgarien, hatte in der Kunstschule Wien studiert und 2019 ihr Diplom erhalten.

Sie erzählt mir, das sie früher in Bulgarien eine Friseurausbildung abgeschlossen hatte. Es war immer schon ihr Wunsch, einen kleinen Friseurladen mit angeschlossenem Atelier zu betreiben.
Die Situation sei in Bulgarien ganz anders als hier: Als bildende Künstlerin auch als Friseurin zu arbeiten sei nicht nur selbstverständlich, sondern auch mit hohem Ansehen verbunden. Es gäbe viele solche Kunstfriseure in Bulgarien. Es wäre ja auch nicht schlecht, viele Menschen kennenzulernen und darüber hinaus auch die eigenen Werk im Geschäft auszustellen.

„Für mich ist eine Frisur eine Art Skulptur. Die Herausforderung hier ist, das ich mit einem Lebewesen arbeite, das meine Skulptur täglich trägt!“ (Sezen Nasvadi)

Ja, uns es hängen auch einige malerische Arbeiten von Sezen unübersehbar an den Wänden. Farblich komplett harmonisch mit den warmen Wandtönen. Es sind sehr malerische Körperstudien, die das Material der Leinwand sichtbar lassen und mit sparsamen Linien Hände, Füsse und Gesicht skizzieren.

Also nix wie hin (Hofmühlgasse, 1060) und Kunst und Verschönerung vereinen!