Berufsbild Künstler*in: Christoph Schwarz

Berufsbild Künstler*in: Christoph Schwarz

10.3.2026
17:30–19:30 Uhr
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Christoph Schwarz
* 1981 in Wien, wo er lebt und manchmal arbeitet.

Studium der Visuellen Mediengestaltung an der Universität für Angewandte Kunst Wien bei Peter Weibel, Thomas Fürstner und Karel Dudesek. Auslandsjahr an der UMPRUM Prag, Konzeptkunst bei Jiři David.

Typisch für Schwarz’ künstlerische Arbeit sind autofiktive Versuchsanordnungen als Inhalt, selbsterfüllende Prophezeiungen als Methode, das Kino als idealer Rezeptionsraum. Seine Arbeiten setzen sich oft auf humorvolle Weise mit Problemen der Medienwirklichkeit auseinander. Zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen und Screenings auf Filmfestivals im In- und Ausland. Schwarz ist Teil der Wiener Klimaaktivismusszene und propagiert in vielen Projekten eine nachhaltige ökologische Transformation – eine Thematik, von der auch sein erster Kinofilm „Sparschwein“ erzählt.

 

Preise

Kritikerpreis auf den Hofer Filmtagen 2024 für „Sparschwein“

Österreichischer Kurzfilmpreis 2020 bei den Vienna Shorts für “Die beste Stadt ist keine Stadt”

K3 Kurzfilmpreis 2018 und 2016 am K3 Filmfestival in Villach für “CSL” und “Ibiza”

Publikumspreis 2015 bei den Vienna Shorts für “Beingwhale”

Arbeitswelten Förderpreis 2014 AK Salzburg für “Der Sender schläft”

Hauptpreis des Bayrischen Rundfunks 2012 auf der Regensburger Kurzfilmwoche für “Supercargo”

VAM Nachwuchspreis & Publikumspreis 2011 bei den Vienna Shorts für “Supercargo”

 

Filmografie

All Buildings Are Beautiful (2026)
Sparschwein (Langfilm, 2024)
wieso es gibt 3633 emojis (2022)
Ich werde nicht dulden, dass ihr mich alleine lasst (2022)
Civilization (2021)
Die beste Stadt ist keine Stadt (2019)
CSL (2018)
LDAE (2017)
Ibiza (2016)
Supercargo (2015)
Beingwhale (2014)
Krochacarraldo (2013)
Der Sender schläft (2013)
Rhodopia (2012)
Gift Economy Worker (2011)
Supercargo (2010)

Foto Florian Rainer

Vortrag Arbeiterkammer

Vortrag Arbeiterkammer

Vortrag der Arbeiterkammer Wien 
Christian Pichler & Mara Verlic

Zeit: Dienstag 3.3. 9:30-11:30
Ort: Altes Kino
 
Im Rahmen des geplanten Kooperationsprojekts mit der AK Wien zum Thema Gemeindebau.

Der Vortrag beleuchtet den Wiener Wohnungsmarkt zwischen historischer Errungenschaft und aktuellem Druck: von den Anfängen des Gemeindebaus im Roten Wien (Siedlerbewegung, Superblocks) bis zu heutigen Marktdynamiken, Preisen, Zugänglichkeit und Leistbarkeit.

Thematisiert werden zudem aktuelle Instrumente des sozialen Wohnbaus – „Gemeindebau neu“, Widmungskategorie, Wiener Wohnticket – und ihre Bedeutung für Verteilungsgerechtigkeit und Teilhabe.

Berufsbild Künstler*in: Katharina Struber

Berufsbild Künstler*in: Katharina Struber

26.1.2026
17:45–19:45 Uhr
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Katharina Struber

geboren 1967 Wien,
lebt und arbeitet in Wien und Niederösterreich

Studium bei Helmuth Gsöllpointner an der Kunstuniversität Linz und bei Christian Megert an der Kunstakademie Düsseldorf

Meine Auseinandersetzung mit sozialen Prozessen im öffentlichen Raum spiegelt sich in einer breitgefächerten Palette künstlerischer Techniken und Formate wider. Alle Arbeiten – Installationen, temporäre und permanente Architektur bezogene Interventionen sowie Serien großformatiger digitaler Bildbearbeitungen – entstehen vor dem Hintergrund der Analyse raumprägender gesellschaftlicher, historischer und politischer Aspekte. Seit 1996 beziehe ich wiederholt unterschiedliche Menschen, – wie die Bewohner:innen eines gentrifizierten Stadtteils, Schüler:innen, Artbrut Künstler:innen – mittels partizipativer Prozesse in die künstlerische Umsetzungen ein.

Meine Fotografien werfen einen Blick in den öffentlichen Raum indem sie die Dynamik zwischen Menschengruppen als Kooperations- und Beziehungsgeflecht untersuchen. Seit 2003 entwickle ich die Serie „Picture the Multitude“ die Menschengruppen in den Metropolen Asiens und Europas im belebten urbanen Raum zeigt und seit 2007 beschäftige ich mich in der Serie „Common Practice“ mit kollektiven Produktionsprozessen.

Im Team struber_gruber arbeite ich seit 2013 im Feld der Erinnerungskultur: Unter dem Leitsatz »ERINNERUNG ENTSTEHT GEMEINSAM« realisierten wir die Gedenkstätte Waldniel-Hostert in Nordrhein Westfahlen. Im Herbst 2021 wurde der Erinnerungsort für Opfer des NS Regime auf den Friedhof Altglienicke in Berlin eingeweiht.

Meine temporären Installationen und Fototableaus finden internationale Beachtung und wurden in Australien, Bulgarien, China, Deutschland, Griechenland, Italien, Japan und Ungarn gezeigt.

Foto:
GEGENSCHUSS Digitale Montage https://commons.wikimedia.org/wiki/File:DURER2.png & Portrait Katharina Struber

Berufsbild Künstler*in: Harald Friedl

Berufsbild Künstler*in: Harald Friedl

19.1.2026
16:30 Uhr
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Harald Friedl
* 1958 in Steyr, OÖ.
Ausbildung zum Lehrer für Deutsch und Englisch an der Universität Salzburg. Gastlektor an der University of Hull, England. Vier Jahre lang Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Alltagskultur, Salzburg. 1991-1993 Leiter des neu gegründeten Hauses der Literatur, Salzburg. Seit her freischaffender Filmemacher, Autor, Musiker.
Musik: CDs mit dem französischen Elektroakustiker Thierry Zaboitzeff und der Band Blaumarot.
Literatur: Erzählungen in Anthologien und bibliophilen Verlagen sowie Beiträge für die Ö1 Sendung „Texte – neue Literatur aus Österreich“.

Kinofilme u.a.
AFRICA REPRESENTA (A 2003)
AUS DER ZEIT (A 2006)
SO SCHAUT´S AUS. G´SCHICHTEN VOM WILLI RESETARITS (2008)
WHAT HAPPINESS IS (A 2012)
BROT (A/D 2020)
24 STUNDEN (A 2024)

Und demnächst
WAHLKAMPF sowie STEYR – beide 2026.

Foto: B. Neuwirth

artist talk: Andrea Pesendorfer

artist talk: Andrea Pesendorfer

Artist Talk & Finissage:
Mittwoch, 7. Jänner, 19 – 21 Uhr

Andrea Pesendorfer, Künstlerin, im Gespräch mit Patricia Grzonka, Kunsthistorikerin und Kritikerin

im Rahmen der Ausstellung

Taste Is Never Neutral: Geschmack ist politisch

 

Ausstellungsdauer:
7. November 2025 – 7. Jänner 2026

Bildraum 07 | Burggasse 7-9, Wien 7
Öffnungszeiten: Di – Fr: 13 – 18 Uhr

Aus einer Position jenseits künstlerischer Privilegien entwickelt Pesendorfer eine textile Sprache, die sich als Malerei behauptet. Pesendorfer unterscheidet sich von vielen textilen Positionen durch ihre konzeptuelle Herangehensweise: Sie denkt aus der Malerei heraus, ohne zu malen. Ihre Reduktion drängt nicht nach ästhetischem Minimalismus, sondern basiert auf einer politischen Haltung, die sich den Hierarchielogiken von Material und Wahrnehmung entzieht.

Berufsbild Künstler*in: Sibylle Gieselmann

Berufsbild Künstler*in: Sibylle Gieselmann

8.1.2026
17.30 – 19.30 Uhr
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Sibylle Gieselmann:
„Ich erzähle über den Spagat zwischen Grafik-Design, Kunst und Familie und das viele Drumherum das als Selbstständige zusätzlich zu erledigen ist. Und ich erzähle natürlich über meine Kunst, wie ich arbeite, was ich in Bildern erzählen will und über Höhen und Tiefen, die dazugehören.“

Sibylle Gieselmann geboren 1958 in Karlsruhe, D
Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien, MK  Oswald Oberhuber, Diplom 1985.

Während und nach dem Kunststudium habe ich verschiedene Tätigkeiten und Berufe ausgeübt um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Durch Zufall und auch Interesse begann ich, ohne Ausbildung, als Maskenbildnerin beim Film zu arbeiten. Acht Jahre arbeitete ich in diesem Beruf. Hauptsächlich für Spielfilme und Videoclips für die Musikbranche aber auch für verschiedene Off-Theater. Diese Tätigkeit vereinte für mich Geldverdienen, Abenteuer und Reisen. Die intensive Teamarbeit, das ständige improvisieren an immer neuen Orten, die Zusammenarbeit mit Schauspieler*innen und dem gesamten Filmteam, waren immer eine spannende Herausforderung.