Berufsbild Künstler*in: Andreas Strauss

Berufsbild Künstler*in: Andreas Strauss

20. November 2025
17:45 – 19:45
Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Zu Gast ist Andreas Strauss,
der Künstler, der die Sandleiten-Datenbank entwickelt hat:
– eine historische denkmalgeschützte Bank, die in eine Datenbank umgewandelt wurde und echte Audiodaten über die Widerstandsgruppe „SANDLEITENGRUPPE“ am Ende des Zweiten Weltkriegs liefert.

Andreas Strauss

Andreas Strauss verbindet künstlerische Forschung mit gelebter Praxis an der Schnittstelle von Gastfreundschaft, Infrastruktur und Erinnerungsarbeit. Aus alltäglichen Formaten wie Rohr, Bett, Bank, Container oder Toilette entwickelt er präzise konstruierte Situationen, in denen Minimalräume zu offenen Einladungen werden – als soziale, politische und oft dauerhaft nutzbare Angebote.

Seine Projekte reichen von Hospitality-Tools wie dasparkhotel über Formen des Erinnerns im öffentlichen Raum (u.a. Sandleitendatenbank, webbasierte Memorials) bis zu kollaborativen Experimenten mit Schlaf, Mobilität und Barrierefreiheit im erweiterten Sinn. Strauss ist mit echtem Namen und Gesicht präsent – über seine Website, projektbezogene Plattformen, Wikipedia und Instagram – und macht so Recherche, Methoden und Entwicklungen für alle zugänglich, die genauer wissen wollen, wie seine Arbeit funktioniert.

 

Ein Kreis mit Einkaufswagen aus Supermärkten

Andreas Strauss

Geschmack ist politisch – Ausstellung von Andrea Pesendorfer

Geschmack ist politisch – Ausstellung von Andrea Pesendorfer

Eröffnung
Donnerstag 6.11.2025, 19:00,

Ausstellungsdauer:
7. November 2025 – 5. Januar 2026

Bildraum 7, Burggasse 7-9, 1070 Wien
Öffnungszeiten: Di – Fr: 13 – 18 Uhr

Aus einer Position jenseits künstlerischer Privilegien entwickelt Pesendorfer eine textile Sprache, die sich als Malerei behauptet. Pesendorfer unterscheidet sich von vielen textilen Positionen durch ihre konzeptuelle Herangehensweise: Sie denkt aus der Malerei heraus, ohne zu malen. Ihre Reduktion drängt nicht nach ästhetischem Minimalismus, sondern basiert auf einer politischen Haltung, die sich den Hierarchielogiken von Material und Wahrnehmung entzieht.

 

PAGE-Magazin über die Kunstschule Wien!

PAGE-Magazin über die Kunstschule Wien!

das PAGE-Magazin hat einen Online-Artikel über unsere Werkstätte Grafikdesign im Wintersemester 2024/2025 veröffentlicht.

Und warum?

„Schließlich ist die Gestaltung von Plattencovern eine ganz eigene Kunst. Eine, die visualisieren kann, was man sonst »nur« hört, die Stimmungen verbildlichen kann und von Persönlichkeiten erzählen und die besondere Freiheiten verspricht.“

Die Studierenden haben sich gemeinsam mit Dozenten Iven Sohmann und Mathias Fellner 1 Semester lang mit Musik und die grafischen Übersetzungen beschäftigt. Ergebnisse finden sich im Artikel des PAGE.

Gratulation!

Fotos der Finissage

Fotos der Finissage

In großartiger guter Laune endete die Diplomausstellung 2025 „Metamorph“. Wir wünschen allen Absolvent*innen das Beste für Ihre Zukunft! Und einen erholsamen Sommer!
Das Team der Kunstschule.wien

Invisible Inquiry : unsichtbare Anfrage

Invisible Inquiry : unsichtbare Anfrage

1. Juli 2025 @ 19:00 – 25. Juli 2025 @ 18:00

Alexandra Kahl & Andrea Pesendorfer

„Die Künste leihen den Unternehmungen der Herrschaft oder der Emanzipation immer nur das, was sie ihnen leihen können, also das, was sie mit ihnen gemeinsam haben: Positionen und Bewegungen von Körpern, Funktionen des Worts, Verteilung des Sichtbaren und des Unsichtbaren.“
Aus: Jacques Ranciere „Die Aufteilung des Sinnlichen. Die Politik der Kunst und ihre Paradoxien“, S.34.

Eröffnung am Dienstag, den 01. Juli 2025, 19.00 Uhr
Begrüßung: Rainer Nöbauer-Kammerer (MAERZ)

Berufsbild Künstler*in: Haruko Maeda

Berufsbild Künstler*in: Haruko Maeda

Montag 2. Juni 2025
17.45 – 19.45

Moderation Eliane Huber-Irikawa

Kunstschule Wien, Liebknechtgasse 32, 1160 Wien

Zu Gast an der letzten Lehrveranstaltung des Semesters in Berufsbild Künstler:in ist Haruko Maeda.

Sie unterrichtet Porträtzeichnen und Malerei an der Kunstuni Linz und hat eine erfolgreiche Ausstellungstätigkeit in Österreich, wo sie seit ihrem Studium an der Kunstuni Linz lebt.

Die Japanischen Künstlerin Haruko Maeda arbeitet mit Hilfe unterschiedlicher Medien. In ihrer Malerei bedient sie sich vielfach dem Vanitas-Motiv. Ihre Bilder sind geprägt von Darstellungsformen aus der europäischen und japanischen Kunstgeschichte. Sie Lebt und arbeitet in Wien.

Preise und Stipendium
2012 Startstipendium für bildende Kunst des BMUKK
2009 nominiert für den Kardinal-König-Kunstpreis

Sammlungen
Albertina
BMUKKSammlung NÖ
Sammlung GrazNordico Linz
Olbricht Collection, Berlin (Deutschland)
Runtak Collection, Litomyšl (Tschechische Republik)
Schoppmann Collection (Deutschland)

Haruko Maeda